Am 20. Mai dreht sich alles um Bienen – und das völlig zu Recht. Die kleinen Brummer sind nämlich nicht nur für Honig zuständig, sondern echte Leistungsträgerinnen der Natur. Während sie von Blüte zu Blüte fliegen, verteilen sie Pollen und sorgen so für die Entwicklung und das Fortbestehen zahlreicher Pflanzen und Früchte. Ohne Bienen und andere Bestäuber sähe es auf Feldern, Wiesen und auch in unseren Obst- und Gemüseregalen deutlich übersichtlicher aus. Und mal ehrlich: Was wäre eine Welt ohne Erdbeeren, Äpfel, Kräuter und Honig? Genau!.
Deshalb nehmen wir den Weltbienentag gern zum Anlass, um auf Honig, regionale Imkereien, besondere Sorten und ein paar spannende Hintergründe rund um die fleißigen Insekten zu schauen.



Honig aus der Nähe schmeckt nach Region
Wer regionalen Honig kauft, holt sich nicht einfach irgendeinen goldenen Genuss im Glas. Man schmeckt auch ein Stück Umgebung mit. Denn Honig verändert sich je nachdem, welche Blüten die Bienen gerade in unseren Gefilden blühen und welche Pflanzen die Imme anfliegen. Mal ist er hell und mild, mal kräftiger, würziger oder richtig aromatisch.
Gerade rund um Hamburg gibt es dafür viele spannende Möglichkeiten. An den Ufern der Elbe, in den Marschlanden, in der Heide, auf Wiesen, in Gärten und sogar mitten in der Stadt finden Bienen Nektar. Parks, Balkone, Dachgärten und Grünflächen können zur Grundlage für echten Stadthonig werden.

Regionaler Honig hat außerdem kurze Wege und stärkt Imkereien aus der Umgebung. Dahinter stehen Menschen, die ihre Bienenvölker mit viel Erfahrung, Zeit und Sorgfalt betreuen.
Honigvielfalt in unseren Clausen-Märkten
In unseren Clausen-Märkten gibt es Honig für viele Geschmäcker, Küchenideen und Geldbeutel. Für den Alltag finden Sie bewährte Sorten von GUT&GÜNSTIG sowie von unseren Eigenmarken EDEKA, EDEKA Bio und Herzstücke. Die passen aufs Brot, in den Tee, in den Joghurt oder direkt auf den Löffel – natürlich nur ganz zufällig beim Frühstücksvorbereiten.
Dazu kommen beliebte Klassiker wie Blütenhonig, Waldhonig oder cremige Honige bekannter Hersteller. Auch regionale Imkereien und besondere Spezialitäten haben ihren Platz im Sortiment. Wer es etwas außergewöhnlicher mag, greift zu Heidehonig oder zu hochwertigem Manuka-Honig.









Süß, aromatisch und von Natur aus besonders
Honig besteht hauptsächlich aus Fruchtzucker und Traubenzucker. Außerdem enthält er Wasser, Enzyme, Aromastoffe, Mineralstoffe und je nach Sorte feine Pollenanteile. Genau diese Mischung macht den Geschmack so unterschiedlich und sorgt dafür, dass Honig bei richtiger Lagerung lange haltbar bleibt.
Viele nutzen Honig seit Generationen auch als klassisches Hausmittel, etwa im Tee oder bei einem kratzigen Hals. Seine besonderen Eigenschaften hängen unter anderem mit dem niedrigen Wassergehalt, dem Säuregrad und natürlichen Inhaltsstoffen zusammen. Auch Propolis ist spannend: Damit schützen Bienen ihren Stock, und auch Menschen kennen es als traditionelles Bienenprodukt.

Wichtig ist aber: Honig eignet sich nicht für Kinder unter einem Jahr. Und auch wenn er wunderbar schmeckt, bleibt er eine süße Leckerei, die man am besten bewusst genießt.
Mehr als nur Brotbelag
Natürlich ist Honig auf Brötchen ein Klassiker. Aber in der Küche kann er noch viel mehr. Er bringt feine Süße in Dressings, Marinaden und Glasuren. Besonders gut passt er zu Hähnchen, Ofengemüse, Möhren, Nüssen oder Ziegenkäse.
Auch bei Desserts macht Honig eine gute Figur. Er verfeinert Joghurt, Quark, Obstsalat, Kuchen oder Gebäck. Im Porridge sorgt er für ein rundes Aroma, im Tee für angenehme Süße und in selbst gemachten Müsliriegeln für den kleinen Genussmoment zwischendurch. Honig ist also deutlich vielseitiger, als sein Platz neben der Butterdose vermuten lässt.





Warum Bienen Schutz brauchen
Bienen sind für unsere Lebensmittelvielfalt enorm wichtig. Viele Nutz- und Wildpflanzen sind auf Bestäubung durch Insekten angewiesen. Wenn Bienen fehlen, geraten nicht nur Blühpflanzen unter Druck, sondern auch zahlreiche Früchte, Samen und Ernten.
Zu den Herausforderungen für Bienen zählen unter anderem der Verlust von Blühflächen, der Einsatz bestimmter Pflanzenschutzmittel und zu wenig Nahrung über das Jahr hinweg. Auch für heimische Imkereien ist es nicht immer leicht, sich gegen günstige Importware zu behaupten. Deshalb ist der Griff zu regionalem Honig auch ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit vor Ort.
Was jeder tun kann
Bienenfreundlichkeit beginnt oft im Kleinen. Nektarreiche Blumen auf Balkon, Terrasse oder im Garten helfen Insekten bei der Nahrungssuche. Auch Wildblumenflächen, Kräuter, ungefüllte Blüten und etwas mehr Natur am Rand machen einen Unterschied.

Wer Honiggläser leert, sollte sie vor dem Entsorgen oder Weiterverwenden gründlich ausspülen. So wird verhindert, dass Bienen an fremde Honigreste gelangen, die Krankheitserreger enthalten können. Kleine Maßnahme, große Wirkung.
Der Weltbienentag erinnert uns also daran: Bienen sind winzig, aber ihre Bedeutung ist riesig. Und wenn am Ende noch ein gutes Glas Honig auf dem Tisch steht, ist das doch ein ziemlich schöner Anlass zum Genießen.