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Alle Jahre wieder richtig gut: Federweißer und Flammkuchen!

EDEKA Niko Clausen, Vierländer Markt, Stove, Blog, Federweißer, Flammkuchen, Weinhaus Schuster, Herbst. Kürbis

Jedes Jahr, wenn die Tage kürzer und die Abende kühler werden, ist es wieder so weit: Die Saison für Federweißer und Flammkuchen beginnt. Kaum ein anderes kulinarisches Duo verkörpert den Übergang vom Sommer in den Herbst so charmant wie diese beiden. Und obwohl sie Jahr für Jahr aufs Neue die Speisekarten und Marktstände erobern, bleibt ihre Kombination ein zeitloser Klassiker, der nie langweilig wird – im Gegenteil: Er wird mit jedem Herbst ein Stückchen mehr zur Tradition. Und genau deshalb finden Sie die zwei Klassiker genau jetzt bei uns in den Märkten.

Warum ist Federweißer so beliebt?

Federweißer ist mehr als nur ein Getränk – er ist ein Lebensgefühl. Der süßlich-prickelnde Jungwein hat eine kurze Saison, was ihn besonders macht. Er ist nicht vollständig vergoren, was bedeutet, dass er noch viel natürlichen Fruchtzucker enthält und erst langsam seinen Alkoholgehalt aufbaut. Diese halbfertige Gärung sorgt für die leichte Kohlensäure und den fruchtigen Geschmack, den viele so schätzen.

Der Name „Federweißer“ leitet sich übrigens von seinem Aussehen ab: Die in der Gärung aufsteigenden Hefeschlieren wirken im Glas wie kleine, weiße Federn. In anderen Regionen hört man auch Begriffe wie „Bitzler“, „Sauser“ oder „Neuer Wein“, aber „Federweißer“ hat sich als der poetischste Ausdruck durchgesetzt – und das zurecht.

Weiß, rosé oder rot? Die Varianten des Federweißen

Auch wenn der klassische Federweiße aus weißen Trauben gekeltert wird, gibt es inzwischen spannende Alternativen:

  • Weißer Federweißer: Der bekannteste Typ – fruchtig, süß und leicht perlend.
  • Rosé-Federweißer: Eine mildere Variante mit feiner Beerenfruchtigkeit, meist aus roten Trauben, aber ohne langen Kontakt zur Schale.
  • Roter Federweißer: Seltener, aber intensiv. Er erinnert fast schon an Traubensaft mit einem Hauch Rotweincharakter – süß, aber mit mehr Tiefe.

Wir bieten Ihnen Federweißer-Genuss in jeder Lieblingsfarbe. Und natürlich vom Weinhaus Uwe Schuster.

Egal für welche Farbe man sich entscheidet: Federweißer sollte immer gekühlt und möglichst frisch getrunken werden, da die Gärung auch nach dem Abfüllen weitergeht.

Warum ausgerechnet Flammkuchen?

Die Kombination von Federweißer und Flammkuchen ist kein Zufall, sondern eine kulinarische Liaison mit Wurzeln im Elsass und in der Pfalz. Der Flammkuchen – oder Tarte flambée – stammt ursprünglich aus der Weinbauregion und war früher eine Art „Ofentest“. Vor dem Brotbacken wurde ein dünner Teigfladen mit Sauerrahm, Zwiebeln und Speck in den heißen Holzofen geschoben, um zu prüfen, ob die Temperatur stimmt.

Federweißer und Flammkuchen passen perfekt zusammen: Die Süße und Spritzigkeit des Jungweins harmonieren wunderbar mit der würzigen, deftigen Note des Flammkuchens. Es ist ein Spiel von Gegensätzen – süß und salzig, leicht und herzhaft – das am Gaumen zu einem herbstlichen Genuss verschmilzt.

Herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis, Ziegenkäse und Honig

Wer es kreativ mag, probiert den Klassiker mal in einer herbstlichen Variante mit Kürbis. Hier kommt unser Rezept für einen Flammkuchen für zwei Personen, der perfekt zu einem Glas roséfarbenem Federweißer passt.

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 ml Wasser
  • ½ TL Salz

Für den Belag:

  • 100 g Crème fraîche
  • 1 kleine rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 200 g Hokkaido-Kürbis, in sehr dünne Scheiben gehobelt
  • 80 g Ziegenfrischkäse oder Ziegenrolle
  • 1 TL Honig
  • Frischer Thymian
  • Salz und Pfeffer
  • Optional: ein paar Walnüsse oder Kürbiskerne zum Überstreuen

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Teig vorbereiten: Mehl, Salz, Wasser und Olivenöl zu einem glatten Teig verkneten. Abdecken und ca. 15 Minuten ruhen lassen.

Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Teig ausrollen: Den Teig auf Backpapier sehr dünn ausrollen.

Belegen: Mit Crème fraîche bestreichen, salzen und pfeffern. Kürbisscheiben, Zwiebelringe und Ziegenkäse darauf verteilen.

Backen: Auf einem Blech im heißen Ofen ca. 12–15 Minuten knusprig backen.

Verfeinern: Mit Honig beträufeln, frischem Thymian bestreuen und nach Belieben mit Walnüssen oder Kürbiskernen garnieren.

Federweißer und Flammkuchen – das ist Herbst in seiner schönsten Form. Ihre saisonale Begrenzung macht sie zu etwas Besonderem, auf das man sich jedes Jahr erneut freut. Und obwohl die Kombination längst ein Klassiker ist, lässt sie sich doch immer wieder neu interpretieren – ob mit Kürbis, Feigen, Speck oder vegan mit Räuchertofu.

Also: Glas einschenken, Flammkuchen in den Ofen – und den Herbst genießen!

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